Hervorragend erhaltene Moore als Schutzgebiete

Kleine Moorkunde

Der Naturraum Diepholzer Moorniederung hat eine Gesamtgröße von ca. 118.000 ha. Er befindet sich zwischen Bremen, Oldenburg, Osnabrück und Hannover in einer Talsandniederung am Südrand der Norddeutschen Tiefebene. Niedermoore mit einer Fläche von gut 5.000 ha liegen konzentriert in der Dümmerniederung. Hochmoore, sogenannte „Regenmoore“, mit einer Fläche von über 24.000 ha, verteilen sich auf 15 Gebiete innerhalb des Naturraumes.

  • Regionale Verortung der einzelnen Moore in der Diepholzer Moorniederung
  • Moorlandschaft mit Wasser, Torfmoosen und wunderschöner bräunlicher Vegetation
  • Schematische Darstellung nach Schichten
  • Weißes Blütenmeer aus Wollgras mit Birken im Hintergrund und der Himmel voller aufgelockerter Quellwolken
  • Stille Wasserfläche mit schöner mit Gebüsch bewachsener Inselfläche mittendrin
  • Weite Moorfläche mit Wollgrasblüte im Vordergrund und Birkengebüsch im Hintergrund

Internationale Bedeutung
Der Naturraum ist ein international herausragendes Gebiet für Brutvögel der offenen Hochmoor-, Heide- und Feuchtwiesenlandschaft. So sind im mittleren und östlichen Naturraumteil mehr als 30 gefährdete Brutvogelarten heimisch. Einige von ihnen kommen hier in so großer Anzahl und Dichte vor, dass weite Teile des Naturraumes aus vogelkundlicher Sicht von internationaler Bedeutung sind. Darüber hinaus hat die Diepholzer Moorniederung, die zum großen Teil im Naturpark Dümmer liegt, als Kranichrastgebiet inzwischen internationale Bedeutung erlangt (drittgrößter Kranichrastplatz Mitteleuropas).

Niedermoor
Ein Flach- oder Niedermoor entsteht, wenn Gewässer verlanden und die abgestorbenen Pflanzen infolge Sauerstoffmangels nicht abgebaut werden konnten. Die Ablagerungen erreichen schließlich die "Wasseroberfläche", es bildet sich ein Sumpf. Setzt sich dieser Prozess fort, kommt es zur Torfbildung. Da Niedermoore im Einflussbereich des Grundwassers liegen, sind sie nährstoffreich (eutroph). Typische Pflanzen sind Schilf, Sumpfblutauge, Seggen, Wolfstrapp.

Zwischenmoor
Kann der Grundwasserspiegel mit dem Pflanzenwuchs nicht mehr mithalten, beziehen diese ihre Nährstoffversorgung zunehmend aus den Niederschlägen. Arten, denen diese Kost zu schmal ist, sterben ab. Moore in dieser Übergangsphase bezeichnet man als "mesotroph". Anzeige sind unter anderem Seggen und Fieberklee.

Hochmoor
Haben die Wurzeln der Pflanzen ganz den Kontakt zu dem Grundwasser verloren, beginnt das Hochmoorwachstum. Hauptsächlich bildet sich der Tor aus den Sphagnumarten, den Torfmoosen. Sie können das 12-bis 16-fache ihres eigenen Gewichtes an Wasser aufnehmen. Mit der Zeit hebt sich das Moor in die Höhe und bildet in seinem Zentrum eine uhrglasförmige Wölbung. Unter den extremen Bedingungen eines solchen "Regenmoores" (oligotroph) können nur besonders angepasste Arten überleben. Das Scheidige Wollgras, der Sonnentau, Rosmarinheide, Glockenheide oder die Moosbeere gehören zu ihnen. Ein intaktes Hochmoor ist nahezu baumlos und kann nur dort wachsen, wo die Niederschlagsmenge größer ist als der Verdunstungsgrad.


Die Klassifizierung stellt nur eine grobe Vielzahl von Zwischenstadien dar. In der Realität gibt es noch eine Vielzahl von Zwischenstadien.

Weitere Informationen finden Sie auch unter Diepholzer Moorniederung und beim BUND Diepholzer Moorniederung.


* Dr. Kuno Brehm (Biologe, Chemiker und Pflanzenphysiologe)

* Die Beschreibungen wurden der Broschüre zum Europäischen Fachzentrum Moor und Klima, Wagenfeld entnommen.

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